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AG Bergen-Belsen

AG Jugendarbeit in Bergen-Belsen

»Spuren suchen – Spuren sichern« unter diesem Motto haben Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen, wie zum Beispiel Israel, Polen, Weißrussland, Russland, den Niederlanden, der Slowakei und Deutschland, seit 1993 in zahlreichen Workcamps bauliche Reste des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen wieder freigelegt, dokumentiert und erforscht. Die Freilegungsarbeiten haben das Gesicht der Gedenkstätte verändert und sind nun für alle Besucherinnen und Besucher der Gedenkstätte zugänglich.

Die Jugendlichen erforschen gemeinsam die Geschichte des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers Bergen-Belsen im Archiv und auf dem Gelände der Gedenkstätte. Schwerpunkte sind Freilegung- und Pflegearbeiten an baulichen Überresten. Gespräche mit Überlebenden des Konzentrationslagers Bergen-Belsen und anderen Zeitzeugen macht Geschichte lebendig. Die unterschiedlichen nationalen Perspektiven und der Umgang mit Geschichte und Gegenwart spielen in dem täglichen Zusammensein auch eine Rolle.

Diese internationalen Jugendworkcamps finden im Frühjahr und Sommer finden statt. Die Teilnehmenden des internationalen Jugendworkcamps im Frühjahr sind wesentlich an der Gestaltung der Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Bergen-Belsen (15. April 1945), die von der AG Bergen-Belsen e. V. jedes Jahr am Sonntag nach dem 15. April durchgeführt wird, beteiligt.

Neben den internationalen Jugendworkcamps bieten Jugendverbände auch ein- bis mehrtägige Projekttage für Schulklassen ab dem 8. Jahrgang und Konfirmandinnen und Konfirmanden an.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.jugendarbeit-in-bergen-belsen.de

oder: AG Jugendarbeit in Bergen-Belsen
Postfach 353, 30003 Hannover